Forschung, Lehre und Praxis an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit, Gender Studies und Kriminologie

Über mich
Als Professorin für Gender und Diversity im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der ostfriesischen Hochschule Emden/Leer verbinde ich wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung. Meine Arbeit liegt an der Schnittstelle von Sozialpädagogik/Sozialer Arbeit, Gender Studies und Kriminologie. Mit einer Promotion in Sozialwissenschaften (Universität Hamburg, Dr.in phil.), einem Diplom in Sozialpädagogik/ Sozialarbeitswissenschaften (Universität Bremen) und einem Master in Kriminologie (Institut für Kriminologische Sozialforschung, Hamburg) sowie den Zusatzqualifikationen als Geschlechterpädagogin, Supervisorin und Coach (DGSv), Social-Justice-Trainerin bringe ich eine vielschichtige Expertise in die Lehre und Forschung ein.
Meine berufliche Laufbahn umfasst über 20 Jahre politischer Bildung, Antidiskriminierung, Gleichstellung, öffentlicher Dienst, Verwaltung, Erwachsenenbildung, Organisationsberatung, Supervision und gesellschaftliches Engagement. Diese Erfahrungen prägen meine Angebote in Lehre, Fort- und Weiterbildung: Sie sind theoretisch, praxisnah und handlungsorientiert konzipiert.
Mitgliedschaften
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Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv)
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Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association
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Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik e.V. (BAG-M*)
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Tübinger Institut für gender- und diversitätsbewusste Sozialforschung und Praxis e.V. (tifs)
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Netzwerk der DGSv Supervisor*innen in Bremen, Oldenburg & umzu e.V. (Mitgründerin)
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Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)
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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
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Sprecherin des GENDERnet der Hochschule Emden/Leer
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Vertreterin des GENDERnet in der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN)
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Mitglied im Fachbereichsrat Soziale Arbeit und Gesundheit (SAG) (2026-2028)
Mitglied der Gleichstellungskommission (2026-2028) -
Vertrauensdozentin der Hans-Böckler-Stiftung
Aktuelles
Vortrag im Rahmen der Fachtagung „Raum nehmen, Raum halten – Mädchen*arbeit in prekären Zeiten“ der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*politik Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Bad Urach
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Demokratie stärken, Vielfalt gestalten“ der Hochschule Emden/Leer, am Campus Emden
Diese Veranstaltung ist in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, NRW, Berlin und Baden Württemberg und Hessen als Bildungsurlaub/ Bildungszeit/ Bildungsfreistellung anerkannt. Weitere Bundesländer auf Anfrage.
Veranstaltungsort: Bildungsstätte Bredbeck, Niedersachsen www.bredbeck.de
Infos und Anmeldung hier!
Lehre & Forschung
Lehre
Ich lehre aktuell an der Hochschule Emden-Leer in den Studiengängen Soziale Arbeit (BSA). Kindheitspädagogik (BKP) und Soziale Kohäsion im Kontext Soziale Arbeit und Gesundheit (MSK).
Sommersemester 2026
- Kriminologie und Soziale Arbeit (BSA)
- Methoden politischer Bildung (BSA)
- Einführung in die Gender Studies (BSA)
- Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt (BSA)
- Ethnografische Praxiserkundung (BSA)
- Problemlagen Sozialer Kohäsion (MSK)
Forschung
FiO – junge Frauen/ FINTA+ und politische Teilhabe in Ostfriesland (2026-2029)
Intersektionale Pilotstudie zu politischer Teilhabe von jungen Frauen/ FINTA+ (18-27 Jahre), gefördert aus Mitteln zukunft.niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hochschule Emden-Leer
Barrierefreie gynäkologische Versorgung in Bremen (2025)
Ergebnisse der Bremer Studie des Landesbehindertenbeauftragter Bremen und der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF), Open Access, weitere Infos
Inklusion im Frauenhaus (2024)
Ergebnisse der bundesweiten Studie im Auftrag der Frauenhauskoordinierung e.V. (2024), Tübinger Institut für gender- und diversitätsbewusste Sozialforschung und Praxis e.V., Open Access, weitere Infos
Queerfeindlichkeit (2015)
Genderbashing – Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechltichkeit, qualitative, kriminologische Gewaltstudie, Verlagslink, weitere Infos
Publikationen
Auswahl
2026: Politische Geschlechterbildung. Herausforderungen und Chancen, erscheint in deutsche jugend – Zeitschrift für die Jugendarbeit, 113-122.
2025: Facetten von Vertrauen. Stimmen aus der Praxis der politischen Bildung, in: Außerschulische Bildung 3/2025. 34-40.
Link zum Heft 3/2025
2025: Diversität, Macht und Supervision. Intersektionale Perspektiven, in: Positionen – Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt 1/2025, herausgegeben von Stefan Busse, Olaf Geramarnis, Hans-Peter Griewatz, Silja Kotte, Heide Möller.
Zum PDF Download
2025: Studie zur barrierefreien gynäkologischen Versorgung in Bremen. Landesbehindertenbeauftragter Bremen, Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten (ZGF), Dr. Dr. Mo Urban (ZGF) unter Mitwirkung von Anna Lotta Löw, Inari Priess, Ines Pohlkamp
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Forschungsinstitut tifs e.V.
2025: „Vereinbarkeit geht alle an!“ Errungenschaften – Problemanzeigen – Good Practice, tiff-Schriftenreihe gender- und diversitätsbewusste Theorie und Praxis Nr. 7, gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Konzept und Redaktion: Gerrit Kaschuba, Ines Pohlkamp.
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2024: Reflexionen zum rechten Hass auf LSBTQIA*. Neue Wege kritischer Bildungsarbeit zu Geschlecht und Sexualität, in: Hawel, Marcus/Kalmring, Stefan (Hg.): (Ohn-)Macht überwinden! Politische Bildung in einer zerrissenen Gesellschaft, Verbrecher-Verlag: Berlin, 97-118.
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2023: Klassismus und politische Bildung. Intersektionale Perspektiven und Reflexionen aus der Praxis, Wochenschau-Verlag: Frankfurt/M. Pohlkamp, Ines/Nagel, Björn/Carstens, Lea (Hg.)
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2023: Eine politische Bildung der Zukunft. Strukturelle Dimensionen für die Entwicklung von Gender und Diversity, in: Außerschulische Bildung 4/2023, 18-25.
2023: Impulse zum Alltagsklassismus in der Kinder- und Jugendarbeit, in: Forum. Für Kinder und Jugendarbeit, 39. Jg./2, 4-9.
2022: Homo*- und Trans*feindlichkeit, in: Ehlert, Gudrun/Funk, Heide/Stecklina, Gerd (Hg.): Grundbegriffe Soziale Arbeit und Geschlecht, 2. Aufl., Beltz-Juventa: Weinheim/Basel, 270-274.
2021: Arbeitswelt in der politischen Bildung und Weiterbildung. Aktuelle Paradigmen und ein postpandemischer Ausblick, in: Zeitschrift Außerschulische Bildung 1/2021, 38-45.
2021: Sex positiv, Mädchen, junge Frauen und Sexualität, Schriftenreihe der BAG Mädchen:politik 18/2021. Pohlkamp, Ines/Grezschke, Ursula (Hg.)
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2020: Von den Schwierigkeiten einer funktionierenden Netzwerkbildung in der Mädchen*arbeit, in: Betrifft Mädchen 4/2020, 160-165.
2018: Sich neu orientieren! Anmerkungen zur Anerkennung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, in: Betrifft Mädchen 2/2018, 59-64.
2018: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Kinderbüchern. Ein Rezensionsband für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten, Waldschlösschen-Verlag: Gleichen. Pohlkamp, Ines/Rosenberger, Kevin
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2017: Die soziale Konstruktion von „anderen Geschlechtern“ zwischen Sprache, Anerkennung und Gewalt, in: Außerschulische Bildung 2/2017, 29-35.
2016: „Gender?! Nein, nicht schon wieder!“ Abwehrhaltungen in politischer Geschlechterbildung, in: Doneit, Madeline/Lösch, Bettina/Rodrian-Pfennig, Margit (Hg.): Geschlecht ist politisch. Geschlechterreflektive Perspektiven in der politischen Bildung, Barbara Budrich: Opladen, Berlin, Toronto, 217-229.
2015: Mädchen_arbeit im ständigen Widerspruch. Notwendige Transformationen einer identitätsbezogenen Pädagogik, in: Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik e.V. (Hg.), Schriftenreihe zur Mädchenarbeit und Mädchenpolitik, Nr. 15/2015, 46-57.
2015: Queer-dekonstruktive Perspektiven auf Sexualität und Geschlecht, in: Schmidt, Friederike/Schondelmayer, Anne-Christin/Schröder, Ute B. (Hg.): Selbstbestimmung und Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Lebenswirklichkeiten, Forschungsergebnisse und Bildungsbausteine, Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden, 75-87.
2015: Genderbashing. Diskriminierung und Gewalt an den Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit, Unrast Verlag: Münster.
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2014: Queer-feministische Mädchenarbeit als normativitätskritische Pädagogik, in: Kauffenstein, Evelyn/Vollmer-Schubert, Brigitte (Hg.): Mädchenarbeit im Wandel: bleibt alles anders?, Beltz Juventa: Weinheim, Basel, 145-168.
2013: Discriminatie van transgenders door politie en justitie, in: Justiltiele verkenningen: Gender (h)erkennen in recht en criminaliteit 5/2013, 92-198.
2013: L‘ Chaim – Auf das Leben. Einblicke in die geschlechtersensible Pädagogik, in: Faulstich-Wieland, Hannelore u.a.: Jahrbuch Demokratiepädagogik 2013/14. Neue Lernkultur-Gender- demokratie, Wochenschau-Verlag, 105-114.
2012: „Differenzsensible/intersektionale Bildung – Ein Theorie-Praxis-Dilemma?“– Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte?! Perspektiven der Disability Studies“, Universität Hamburg 29.10.2012,
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2011: Transphobe Gewalt und die Bedeutung eines ‚wahren Geschlechts‘, in: Kriminologisches Journal, 43. Jg., 1/2011, Juventa: Weinheim, 57-70.
Busche, Mart/Maikowski, Laura/Pohlkamp, Ines/Wesemüller, Ellen (Hg.) (2010): Feministische Mädchenarbeit weiterdenken. Zur Aktualität eines bildungspolitischen Ansatzes, Transkript: Bielefeld.
Sonstiges
2025: „Darf ich noch Mädchen sagen?“ Eine Antwort zu einer Irritation im Fachkräftekreis
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2024: Ist das Setting der Mädchen*- und Jungen*arbeit noch zeitgemäß? Geschlechtshomogenität in der Mädchen- und Jungen*arbeit, ein faktisches Dilemma.
Mehr Infos
2017: Queere und intersektionale Perspektiven in der Pädagogik,
boJa – bundesweites Netzwerk offene Jugendarbeit Österreich, Fachtagung 2017.
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2015: Ganz weit vorne oder längst überholt? Ein Rück- und Ausblick auf geschlechterreflektierte Pädagogik und Bildung im Rahmen der Fachtagung „Alles so schön bunt hier…Mädchen_- und Jungen_arbeit. Differenzreflektierte Visionen für NRW“, Pohlkamp, Ines/ Sott, Alex
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Alles Links letzter Abruf: 21. April 2026
Supervision
Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching (DGSv) biete ich qualifizierte Supervision für Führungskräfte, Fachkräfte, Teams und Organisationen an. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in kriminologischen Praxisfeldern sowie in Einrichtungen des Gewaltschutzes. Dazu zählen unter anderem Arbeitskontexte wie Straffälligenhilfe, Bewährungshilfe, Opferschutz und Frauenhäuser. Supervision verstehe ich als einen Raum, in dem berufliches Handeln reflektiert und neue Perspektiven entwickelt werden können.

Weitere Infos unter: Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching